Yoga und Prävention

Die gesellschaftliche Lage durch die Pamdemie stellt uns alle vor riesengroße Herausforderungen. Viele widersprüchliche Informationen prasseln. auf uns herein. Sie lösen gesundheitliche und existenzbedrohende Ängste aus. Wir müssen aufpassen, dass sich durch unsere eigenen Unsicherheiten nicht Menschen und Personengruppen spalten und dadurch ein Gewaltpotential in unseren Gesellschaften entsteht.

Desto wichtiger ist es für uns selbst zu sorgen um körperlich und seelisch stabil zu bleiben. Durch Yoga lernen wir in unserer Mitte zu bleiben, nicht vorschnell zu bewerten, alles zu überprüfen und zu unterscheiden und uns nicht emotional zu verwickeln.

Gleichmut zu erlangen und friedlich in sich selbst zu ruhen ist ein wichtiger Bewußtseinzustand im Yoga, den wir erreichen wollen. Liebe und Mitgefühl für uns selber und andere zu entwickeln und zu wahren, ist kein einfacher Weg und erfordert, dass wir uns immer wieder reflektierend hinterfragen in unseren eigenen Bewertungen, Verhaltensweisen und Handlungen.

Yoga ist ein Selbsterforschungsprozess durch aufmerksame Bewegung und meditatives Atmen. Es gibt viele spezielle Techniken im Yoga, die die Gesundheit und Immunabwehr steigern und es ist wichtig diese Zusammenhänge körperlich und auch seelisch verstehen zu lernen , die uns helfen können ganzheitlich gesund durch diese Krise zu kommen

Ich gebe hier mal ein Beispiel um es besser verstehen zu können.

Das Zwerchfell ist unser wichtigster Muskel im Körper – der Atemmuskel. Er ist maßgeblich beteiligt an einem gesunden Stoffwechsel, an einer gesunden Herztätigkeit, an der Blutkreislaufregulation und damit in Wechselwirkung an unserem seelischen Wohlbefinden. Bei richtiger und entspannter Atmung massiert er ständig unsere Organe. Wenn unser Atem dauerhaft zu flach ist oder wir nur in den Brustraum atmen, verspannt sich die Bauchmuskulatur und wird wie versteinert . Vertrauen und Stressabbau kann aber nur entstehen, wenn wir durch eine freie Bauchatmung ein Wohlgefühl im Bauchraum entwickeln und durch lange Ausatmungsphasen innerlich loslassen können.

Beobachtet mal Euren Atem in einer Stresssituation. Wir halten dann den Atem einatmend an und können nicht mehr tief und lang ausatmen. Als Folge erhöht sich der Blutdruck und die Herzfrequenz und das Blut und die Muskulatur übersäuern, ähnlich wie bei einem Muskelkater, weil das CO2 durch die Ausatmung nicht mehr ausgeschieden werden kann. Es kommt zu Muskelsteifigkeit und wir fühlen uns wie erstarrt und wenig lebendig. Der Blutfluss wird dicker und auch unser Lymphsystem kann die Giftstoffe nicht mehr richtig abtransportieren. Alles Flüssige im Körper verfestigt sich und Keime können über die Schleimhäute Zugang in unsere Körperzellen bekommen und werden nicht mehr optimal abgebaut. Im schlimmsten Fall treten unterschiedliche organische Erkrankungen auf.

Dieses können wir weitgehendst verhindern durch gezielte Körper-Atem und Entspannungstechniken, die wir in einem bewußten Wahrnehmungs-und auch Verstehensprozess erlernen können und damit auch auflösen können.